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Lavarone und die Festung Gschwendt

1914 erreichte der Grosse Krieg im Juli 1914 die Hochebene von Lavarone in erster Linie mit der Kriegserklaerung von Oesterreich/Ungarn an Serbien. Im Mai 1915 wurde die Stille dieser Hochebene von dem Laerm der Granaten unterbrochen.

Die Bevoelkerung, hauptsaechlich Frauen und Kinder wurden ins Fluechtlingslager nach Braunau (Oesterreich) geschickt.
Nach mehr als 3 Jahren, Weihnachten 1918, konnten diese Personen heimkehren, fanden allerdings ihre Haueser demoliert und ausgepluendert.
Die Gemeinde leidete sehr unter dem Verlust von insgesamt 188 Toten und einer Armut, die auch lange Jahre bis nach dem Krieg anhielt.

Fragmente der Geschichte einer Festung

Mit der Aufruestung von 200 Soldaten und 1 Lieutenant war die Festung so gesichert, das moegliche Gegenangriffe abgewehrt werden konnten.
Trotz der starken Bombardierungen und Zerstoerungen verursacht von den italienischen Stuetzpunkten Porta Manazzo, Compolongo und Campomolon, hielt die Festung Stand. Nach jedem Angriff wurden zerstoerte Teile der Festung unmittelbar saniert. 

Im ersten Kriegsjahr wurde die Festung 1800 Mal von grossen Kalibern getroffen, einige konnten in blindierte Strukturen eindringen und am 16 Mai wurden hierdurch 9 Soldaten getoetet und weitere 18 Soldaten verletzt.

Oesterreichisch-Ungarische Festung und Muesum

Die Festung Belvedere - Gschwent, wurde unter Aufsicht des Lieuten Rudolf Schneider zwischen 1908 und 1912 erbaut um Trient vor eventuellen italienischen Angriffen zu schuetzen.

Mit der Hilfe von gepanzerten Statuen und hundertmeter langen Gaengen in den Felsen, sollten starke Bombenangriffe abgewehrt werden. 
Die Gemeinde von Lavarone, heutiger Besitzer des Festungswerks, hat seit kurzer Zeit mit Restaurieungsarbeiten begonnen, wozu auch die Errichtung eines multimedialen Museums, welches mit thematischen Wegen die Vorgaenge des Grossen Krieges schildern soll, gehoert. Die Festung wird als grosser Zeuge der dramatischen Konflikte in Lavarone betrachtet.

Bei dem Festungswerk Gschwent handelt es sich nicht um ein neutrales Objekt, in dem Gegenstaende aufbewahrt werden, sondern vielmehr um ein Museum, das von sich erzaehlt. Das Muesum ist Zeuge einer Geschichte, in der die Ausstattung den Wert der Geschehnisse unterstreicht, an die bereits mit zahlreichen Ereignissen vor Ort, erinnert wird.

Das Museum ist beliebt, da es sich an viele Besucher wendet, die die Festung aufgrund seiner Geschichte, die sehr verstaendnisvoll dargestellt wird, aufsuchen. Der Weg verlaueft ueber 3 Etagen, die unterschiedliche Themenbereiche darstellen, die allerdings untereinander verbunden sind.
Im Erdgeschoss werden Gruende und Besonderheiten fuer die Erstellung von Festungswerken veranschaulicht, ebenso wie das Verhaeltnis eines Festungswerkes mit seiner Gemeinde. Die erste Etage hingegegen befasst sich mit der Darstellung der militaerischen Geschehnisse
auf dieser Hochebene im nationalen und europaeischen Kontex, waehrend sich die zweite Etage mit der Darstellung spezieller Themenbereiche des ersten Krieges befasst: die Graeben, das Leben der Soldaten, der industrielle Krieg, Propaganda und Erinnerungen.

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